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Wenn der Job mal wieder Spaß bringt…

Aufmerksame Leser wissen, dass ich in einer Hausverwaltung arbeite. Da passiert so ziemlich jeden Tag unmögliches, aber heute hatten wir “Kindergarten, kleine Gruppe” zu Gast.

Wir hatten die Mieter eines bestimmten Hauses ins Büro vorgeladen, um eine Mieterversammlung abzuhalten. Diverse Zwistigkeiten unter den Mietern sollten mal auf den Tisch und dann aus der Welt geschafft haben (ja, hin und wieder gleichen wir eher einer Schiedsstelle als einer Hausverwaltung…).

Nachdem die Probleme relativ ruhig in Zimmerlautstärke vorgetragen waren, stieg der Geräuschpegel aus Chefins Büro soweit an, dass wir jedes Wort verstanden.

Diverse Mieter werden von Dritten gegeneinander aufgehetzt, was Ausdrücke wie “Saufschwein” und als Antwort darauf “fette Sau” zu Tage förderte. Es war der Hammer, wenn mein Junior solche Worte benutzen würde, bekäme er wohl Fernsehverbot ever, zumindest solange er seine Beine unter des Prinzen Tisch steckt…

Ergebnis der Versammlung: Eine gute Stunde Zeit verplemmpert für nichts und wieder nichts. Die Mieter werden sich wohl irgendwann die Köpfe einhauen. Sollen sie doch, dann können wir wieder Wohnungen vermieten :-)

~ von Die Prinzessin! am 15. Mai 2007.

Eine Antwort to “Wenn der Job mal wieder Spaß bringt…”

  1. Ganz ehrlich… ich verstehe es nicht, wie man sich diverse Ausdrücke an den Kopf knallen kann. Und diese verbreitete Mentalität “Ich kann dich nicht leiden, also bin ich erst froh, wenn ich dich auf dem Boden liegen sehe” (na so ungefähr), dass ist mir ein Rätsel. Ich kann und will sowas nicht verstehen.

    Und irgendwann würde ich dann wohl auch denken… “Macht doch, was ihr wollt und lasst mich in Ruhe.”

    Und solche Leute haben womöglich auch noch Kinder? Ich denke da an die Vorbildfunktion…

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