Weihnachtsmarkt mal anders gesehen
Wer kennt ihn nicht? Den Bummel über den Weihnachtsmarkt, der soo schön sein könnte, wenn es nicht regnen würde, weniger Menschen unterwegs wären und überhaupt könnte alles irgendwie weihnachtlicher sein - vom Wetter her.
Ich würde mich auch beklagen, wenn - ja wenn, ich nicht in einer der Buden gestanden hätte. Richtig, mit dem Herren Prinz-Gemahl zusammen. Aufmerksame Leser kennen die Geschichte von unserem ersten Mal.
Aber diesmal - diesmal war alles besser. Das Büdchen war auch größer, so dass wir nicht unwesentlich mehr Platz hatten und unser “Revier” gleich von Beginn an abgesteckt haben. Der Herr backt die Crepes und ich trinke den Glühwein, den Eierpunsch etc. verkaufe Glühwein, Eierpunsch, Lumumba und wie sie alle heißen.
Ja dieses Mal lief es besser. Wenn man davon absieht, dass nix an seinem angestammten Platz stand und der Prinz des Suchens wegen gleich morgens einen Tobsuchtsanfall Anflug von Wut bekam, lief es diesmal gar nicht so übel. Ok, wir langweilten uns zunächst aber mit Einbruch der Dunkelheit kamen die Ratten aus ihren Löchern die Menschen aus ihren Hütten und füllten den Weihnachtsmarkt. Da war es dann ein angenehmes Arbeiten, weil wir uns nicht nur sinnlos die Beine in den Bauch standen.
Alles in allem hat es Spaß gemacht, auch wenn mir eine zünftige Party mit entsprechender Ramba-Zamba-Mucke wesentlich besser gefällt als das eintönige Gedudel der Klang von besinnlicher Weihnachtsmusik.





Das hört sich ja besser an, als beim letzten Mal.
Aber ganz ehrlich, den ganzen Abend diese Weihnachtsmusik hören zu müssen ist ja schon heftig. Ich mag das ja mal ganz gerne, wenn es halt zur Stimmung passt… aber den ganzen Abend? *ächz*