Was passiert, wenn…
… Prinzessinen im Büro aufgrund von dahingesagtengeschriebenen Formulierungen der imaginäre Kragen platzt und sie anfängt zu schreiben?
Richtig, die Mail möchte niemand lesen.
Weil, ja weil er vermutlich gar nicht dran gedacht hat, dass heute das letzte Papierherzgutscheinchen dran ist. Irgendwie wollte ich mir das für heute Abend aufheben. Schließlich muss es was ganz besonderes sein, denn es ist von allen Seiten mit Tesafilm zugeklebt. Neugierigen Blicken zum Trotz. Aber ich werde es wohl noch ein paar Tage da liegen lassen - irgendwie steht mir gerade gar nicht der Sinn nach Herzchen.
Ich muss mich jetzt erstmal wieder einkriegen, bevor ich aus Frust noch unbeteiligte Dritte anmaule.
Ja, heute ist Valentinstag, aber Kragenplatzer suchen sich nun mal ihren Ausbruch nicht anhand von überbewerteten Feiertagen (oder wie man das sonst nennt) aus. Da müssen die Beteiligten jetzt durch, dabei hätte es so ein schöner Tag werden können. Aber was solls. Letztendlich spielt der Tag keine Rolle - nur die Erkenntnis, dringend was ändern zu müssen bevor der Kahn auf Grundeis läuft…
Und das würde ich mir nie verzeihen! In diesem Sinne wünsche ich allen noch einen schönen Donnerstag Nachmittag!





Na man gut, daß ich das erst heute gelesen habe!
Die Prinzessin sagt: Auch wenn du es gestern gelesen hättest, hätte das an dem Gespräch wohl nichts geändert. Entscheidend ist, die richtigen Prioritäten zu setzen und einen für dich (!!!) gesunden Mittelweg zu finden. Ich werde dir dabei helfen so gut ich kann, aber du solltest lernen, dass gewisse Dinge, die dich beschäftigen, mit mir zu teilen sind - weil sie sich auf unsere Beziehung auswirken. Ich bin noch auf der Suche nach einem Lösungsansatz, aber das gestaltet sich als Gratwanderung, weil du in gewissen Dingen deinen ganz eigenen Kopf hast - ohne das mit einer negativen Wertung zu belegen. Ich möchte nur nicht hinten anstehen, glaub mir, dass fühlt sich beschissen an. Ich weiß, was ich will und ich weiß, was ich nicht will! Und dass du mich von deinen Problemen ausschließt, will ich nicht… Denk nicht so viel über deinen Job nach - das frisst dich auf. Mach die Augen auf!!!
Zitat (wie immer von PUR): “Die tiefe Traurigkeit in dir, dafür fehlte das Gespür, hab ich ganz anders als dein Lächeln, im Trubel übersehen…”