Grüße aus dem Seuchenlager
Fangen wir mal mit Etwas Positivem an: Junior hat gestern seinen zweiten Judowettkampf bestritten und einen tollen dritten Platz belegt. Ein freudestrahlendes Kind stand mir da gegenüber und streckte mir voller Stolz seine Urkunde entgegen. DAS war es wert, sooo früh am Morgen (immerhin um halb sechs) aufzustehen.
Diesmal hatten wir auch an alles gedacht, sogar den Glücksbringer hatten wir dabei
Nachmittags gegen 15 Uhr waren wir wieder zuhause. Das Halskratzen, was sich seit Freitag schon bei mir bemerkbar macht, nahm stetig zu. Was ich zunächst auf die Anfeuerungsrufe am Mattenrand zurückführte. Pustekuchen!
Heute Nacht ärgerte ich mich mit Schüttelfrost und Hitzeschauern herum, noch dazu lief die Nase und sämtliche Knochen an den unmöglichsten Stellen taten weh. Ich bin gegen sieben aufgewacht und habe mir einen Kübel voll Tee gekocht und das Fieberthermometer zum Einsatz gebracht. Das leuchtete mich voller Stolz an und teilte mir mit, dass meine Körpertemperatur auf 37,77 Grad angestiegen war. Also verkroch ich mich wieder in mein Bett und schlummerte halb schwitzend, halb frierend nochmal bis halb zehn ein. Da gings mir dann richtig beschissen. Bääh. Ich konnte die Viren geradezu fühlen, wie sie jeden Teil meines Körpers besiedelten.
Vor etwa einer Stunde habe ich mich dazu durchgerungen, dass arbeiten gehen morgen in meinem Zustand keinen Sinn macht und rief die Chefin an. Am Telefon Herr S., der mir mitteilte dass es seiner Frau gar nicht gut ginge und sie den ganzen Tag im Bett verbracht hätte. Was’n Zufall? Ich sagte ihm, dass es mir genauso ginge und ich morgen definitiv meinen Doc aufsuchen werde und nicht ins Büro komme.
Morgen wird der Kahn dann wohl ins Straucheln kommen - eine Sieben-Mann-Firma von denen, zwei Urlaub haben und mindestens zwei krank sind. Meine Kollegin A. erreiche ich nicht, der ging es nämlich am Freitag auch schon ganz mies. Und wenn die morgen auch nicht kommt - na dann Gute Nacht. Dann wird die Neue den Laden schmeißen, was sie grenzenlos überfordern wird. Zwei Sachen gleichzeitig geht gar nicht und Stress kann sie nicht ab - die besten Gründe in einer chaotischen Hausverwaltung anzufangen
Na wir werden sehen, ich jedenfalls bin krank und werde mich auskurieren. In diesem Sinne Euch allen einen gesunden Wochenstart morgen!!!





Ach herjeh, hat es Dich also auch erwischt. Klingt genauso wie bei mir. Nur das ich mehr gefroren habe, als geschwitzt. Mittlerweile geht es mir aber etwas besser, und ich denke das ich morgen wieder arbeiten gehen kann. Gerademal drei Wochen im neuen Job und dann schon krank, das schaut nicht gut aus.
Mal sehen wie die Nacht wird.
Ich wünsche Dir eine gute Besserung.
Wenn man krank ist, vor allem unter dieser zur Zeit wiederlich kursierenden Grippe leidet, dann muss man halt zu Hause bleiben. In solch einem Zustand ist Konzentration doch kaum möglich und die Fehler, die bei der Arbeit dadurch auftreten könnten, sind sicher schwerwiegenderer Natur, als einige Tage Daheim zu bleiben und sich auszukurieren.
Ich verstehe viele Arbeitgeber nicht, die ihren Mitarbeitern dann noch versuchen, ein schlechtes Gewissen einzureden, respektive irgendwelche Repressalien anzuwenden, oder anzudrohen.
Mit meinem Chef habe ich in der Hinsicht sehr viel Glück, denn er sieht es ähnlich, wie ich hier schrieb.
Leider trifft das nich für alle zu!
Dir Prinzessin, eine gute Besserung und denke nicht allzuviel über den Betrieb nach. Er wird schon nicht zusammenbrechen!
Denke positiv, das wirkt sich sehr auf die Genesung aus!
Einen lieben Gruß
Kvelli
Die Kälte rafft wohl alle dahin. Jeder dritte Blogger ist krank, jeder dritte Arbeitskollege ist krank, jeder dritte Freund ist krank, nur mit geht’s gut… noch!
öhm das “mit” soll “mir” heissen im letzten satz.
Gute und schnelle Besserung!
Gute Besserung!
@ all: Dankeschööön. Werde mich jetzt gleich wieder auf meine Couch kuscheln und die Decke bis oben hin ziehen. Der Doc hat mich für diese Woche krankgeschrieben…
Haltet alle die Ohren steif!!!
Siehste, und ich bin jetzt erstmal bis Mittwoch krankgeschrieben. Da habe ich mich heute Morgen noch mit schwachen Beinen auf den Weg zur Arbeit gemacht, nur um mitten drin wieder zurück nach Hause zu fahren, da es mir gar nicht gut ging. Und nun bin ich krankgeschrieben… und das in der Probezeit, ein bissel ist mir da schon komisch zumute. So wird das nichts mit einer Verlängerung des Vertrages.
Die Prinzessin sagt:
Mal ganz ehrlich, krank ist krank. Und wenn du schon deinen Schreibtisch und Stuhl vollbazillisiert hast, ist wohl keinem entgangen, dass du wirklich krank bist. Krankheiten interessiert es nun mal nicht, ob sie dir gerade in den Kram passen oder nicht. Also kurier dich aus und gute Besserung!
gute besserung auch aus dem tellerdreher land. mir ist heute nur saukalt, aber ich hoffe nicht, dass ich mich hier jetzt angesteckt habe! :-O
Die Prinzessin sagt:
Vielen Dank ihr lieben. Mit “kalt” hats bei mir auch angefangen und dann gings ganz schnell bergab. Aber ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass außer “Kalt” bei dir nix nachkommt!!!